PROJEKTAUSWAHL

Qartierstreffpunkt Dönhoffstrasse
Neubau einer Mehrzweckhalle, eines Betreuungszentrums, Umbau einer alten Feuerwache in Leverkusen
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Quartierstreffpunkt Dönhoffstraße / Alte Feuerwache Leverkusen
Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Leverkusen-Wiesdorf, dem Stadtzentrum Leverkusens, soll am Standort Dönhoffstraße / Alte Feuerwache ein Quartierstreffpunkt für die Menschen im Stadtteil entstehen. Mit dem Integrierten Handlungskonzept für Leverkusen-Wiesdorf wurde ein umfassender Aufwertungsprozess angestoßen. Ziel des InHK ist es, das Zentrum Wiesdorf und Umgebung in seiner strukturellen und funktionalen Vielfalt und Bedeutung zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und zu stärken. Ein zentraler Entwicklungsbaustein des Integrierten Handlungskonzeptes ist der im Wettbewerb zu gestaltende Quartierstreffpunkt Dönhoffstraße. Das Raumprogramm für den Umbau der Feuerwache zum Quartierstreffpunkt, den Neubau einer Sporthalle als Versammlungsstätte, Gymnastikhalle, Räumlichkeiten für den Offenen Ganztag einschließlich Mensa umfasst ca. 1.800 m² Nutzfläche.


Bauherr: Stadt Leverkusen / Nutzfläche 1.800 m2
Wettbewerb 2018 / 1.Preis / Planungsbeginn 2018 / Förderantrag Ende 2018
Wolfgang-Borchert-Schule
Umbau und Erweiterung einer Sekundarschule in Berlin
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Erweiterung Wolfgang-Borchert-Schule Berlin
Gegenstand des Projektes sind Umbau und Erweiterung der Wolfgang-Borchert-Schule als Integrierte Sekundarschule am Standort Blumenstraße 13 in Berlin Spandau. Das Projekt gehört zu 6 Berliner Schulprojekten im Rahmen des Modellvorhabens für den beschleunigten Schulbau (MOBS)
Die zurzeit auf zwei Standorte aufgeteilte Wolfgang-Borchert-Schule soll am Standort Blumenstraße 13 zusammengeführt werden. Die 1957 als Hauptschule errichteten Gebäude in der Blumenstraße entsprechen jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Zudem sind weder eine Aula bzw. ein Mehrzweckraum noch die für ein Ganztagsangebot erforderlichen Bereiche (Mensa, Freizeiträume) vorhanden.
Das umzusetzende Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche von ca. 5.230 m2 , die sich in rund 2.240 m2 Programmfläche im Bestand und 3.290 m2 Programmfläche in Erweiterungsbauten untergliedert.

Bauherr: LandBerlin / Nutzfläche 5.230 m2
Wettbewerb 2017 / 1.Preis / Planungsbeginn 2018 / Baubeginn 2019 /

Modellfoto: Hans-Joachim Wuthenow, Visualisierung Visuplan3D
Oscar-Paret-Schule
Neubau eines Schulzentrums und einer Dreifeldsporthalle in Freiberg am Neckar
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Oscar-Paret-Schule Freiberg a.N.
Das relativ junge Zentrum der Stadt Freiberg spiegelt in besonderer Weise das Spannungsfeld zwischen Stadt und Landschaft sowie zwischen historisch gewachsener dörflicher Kleinstruktur und geplanter Stadtstruktur wieder. Der geplante Neubau der Oskar-Paret-Schule sowie der später zu erfolgende Abriss der bestehenden Schule bedeuten aufgrund der aktuell exponierten Lage im Zentrum und der Grösse des Komplexes eine umfassende Umstrukturierung und Aufwertung der bestehenden Stadträume. Stehen derzeit infrastrukturelle Einrichtungen im Vordergrund so bietet die anstehende Veränderung die Chance den Schwerpunkt zu verlagern und erfahrbare Stadträume mit Aufenthaltsqualität zu erzeugen.
Aus einer städtebaulichen Konzeptvorlage des Büros Aldinger aus Suttgart mit dem Titel "Plätze" ergibt sich ein erster Ansatz aus einer Platzabfolge mit Bezug zur umgebenden Bebauung und deren Nutzung Stadträume mit spezifischen Qualitäten und Nutzungen zu entwickeln. Städtische Plätze, orthogonale Wegenetze und bauliche Dichte können wesentliche Bausteine für ein Bild des Zentrums werden, welches sich mit dem Begriff "StadCampus Freiberg" umschreiben liesse.
Wesentliches Merkmal für die Durchsetzung eines solchen Bildes ist die Freihaltung des Zentrums vom Individualverkehr.
Aufgrund der Tatsache der Weiternutzung der bestehenden OPS während der Bauzeit und dem damit verbundener Umstand, dass der heutige, zentrale Standort der Oskar-Paret-Schule nicht zu Verfügungs steht, wird der Neubau der Oskar- Paretschule in eine Randlage verlagert, die es ermöglicht, das spätere Zentrum entsprechend der oben beschriebenen Campus-Idee nachzuverdichten und zu erweitern. Gemäss des städtebaulichen Vorschlages werden 4 Plätze in unmittelbarer Abfolge entstehen. Hierbei wird die umgebende Bebauung und deren Nutzung wesentlich Einfluss auf die Charakteristik des jeweiligen Platzes nehmen.
Der westliche Platz der Platzfolge wird daher Schulplatz genannt und bildet den Vorbereich der neuen Oskar-Paret-Schule, die sich, das Zentrum zur A81 abschliessend, in der süd-westlichen Ecke des StadtCampus befinden wird. Der Baukörper der neuen OPS wird zum Zentrum gewandt als 3 geschossige , mit der Zentrumsbebauung korrespondierende Stadtraumkante ausgebildet. Nach Westen schliesst ein eingeschossiger Baukörper an, der in die Topografie der autobahnbegleitenden Lärmschutzwallanlage eingebettet ist und so mehr als landschaftsbildendes Element zu begreifen ist.

Bauherr: Stadt Freiberg a.N. / NF : Schule ca.11.000 qm
Wettbewerb 2017 / 1.Preis / Planungsbeginn 2017 / Baubeginn 2019 / Fertigstellung Schule 2021, Sporthalle 2023
LernOrt Horrem
Neubau einer Kindertagesstätte und eines Begegnungszentrums in Dormagen
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LernOrt Horrem Dormagen
Die Stadt Dormagen beabsichtigt, die städtische Christoph-Rensing- Grundschule durch Umbaumassnahmen der Bestandsgebäude und die Erweiterung um eine Kindertagesstätte und ein Begegnungszentrum zu einem Lern- und Begegnungsort für Kinder und Eltern des Stadtteils Horrems zu gestalten.

Konzept
Die drei bestehenden Solitäre werden über eine begrünte Dachfläche erdgeschossig miteinander verbunden. Diese bezieht auch die Nebenräume der Sporthalle und den bestehenden WC-Trakt mit ein. Alle neuen Funktionen, Kita, Begegnungszentrum, der öffentliche Durchgang und die überdachte Pausenfläche, befinden sich unter diesem gemeinsamen Dach.

Funktionen
Die Kita wird im Norden der Grundschule platziert. Sie bildet eine Kante des neuen Quartiersplatzes. Den Gruppenräumen ist die Freifläche direkt vorgelagert. Drei Höfe können unterschiedlich, z.B. als Ruhezone, grünes Klassenzimmer oder Erweiterung des Mehrzweckraumes genutzt werden. Das Betreuungszentrum verbindet das südliche Schulgebäude und die Sporthalle. Multifunktionsraum und Kinderrestaurant sind zusammenschaltbar. Unter der überdachten Fläche des öffentlichen Durchgangs befinden sich die Zugänge zu allen Bereichen. Alle Nutzungen sind, da erdgeschossig, barrierefrei erschlossen. Die für die Grundschule erforderliche Aufzugsanlage wird am östlichen Ende des Bestandes realisiert.

Freianlagen
Ein Heckenrahmen mit unterschiedlichen Breiten umschliesst das gesamte Schulgrundstück. Zusammen mit den Gebäuden entstehen dadurch die verschiedenen Teilräume. Der Quartiersplatz und die Freifläche der Kita im Norden, die Sportwiese westlich der Sporthalle, der grosse Schulhof mit unterschiedlich nutzbaren Bereichen, sowie ein Vorplatz im Süden am Zugang von der Knechtstedener Strasse. In den Heckenrahmen können unterschiedliche Funktionen, wie z.B. Ruhezonen, Kinderbeete, Gerätehäuser integriert werden.
Locker verteilte Spielgeräte, Sitzbänke entlang den Platz- und Hofflächen und unter Bäumen laden zum Spielen und Verweilen ein.
Bestandsbäume werden bis auf den Parkplatzbereich gehalten und durch neue Pflanzungen entlang der Grundstücksgrenze ergänzt

Bauherr: Stadt Dormagen / NF : ca.800 qm
Wettbewerb 2016 | 1.Preis | Planungsbeginn 2017 | Baubeginn 2019 | Fertigstellung KITA 2021
Gemeinschaftsschule Wiesloch
Neubau einer Gemeinschaftsschule in Modulbauweise
Gemeinschaftsschule Wiesloch
Aufgabe ist es mit dem zeitgemäßen und qualitätsvollen Neubau der Gemeinschaftsschule einen Bau mit heiterer Atmosphäre zu realisieren. Besondere Herausforderung der Aufgabenstellung ist neben der städtebaulichen und architektonischen Qualität auch eine möglichst kurze Bauzeit, um die Dauer der Störungen des Schulbetriebs auf dem Schulareal auf ein Minimum zu reduzieren und die Kosten für eine zwischenzeitliche Containerlösung der ca. 1.200 m2 Fachräume der Realschule möglichst gering zu halten. Die Umsetzung des Gebäudes soll aus Termingründen in Modulbauweise erfolgen.
Die vielfältigen Teile und Nutzungsinhalte von Gebäude- und Freiflächen - „Foyer/ Eingangsbereich/ Cafeteria /Bibliothek“, „Lernbereich/ Cluster1 / Cluster2“, „Mehrzweckbereich/ Musik/ Bildende Kunst/ Textiles Werken/ Kochen“, „Naturwissenschaften/ Bio /Chemie/ Physik“ „Verwaltung“, „Technik“ und Außenanlagen - sollen zu einem ineinandergreifenden, eng miteinander verknüpften Ganzen entwickelt werden, das die spezifischen Nutzeransprüche von Schülern und Lehrenden beispielgebend berücksichtigt.

Bauherr: Stadt Wiesloch | NF : Schule 4.940 qm | Beauftragung LP2-4
Wettbewerb 2015 | 1.Preis | Planungsbeginn 2016 | Baubeginn 2019 | Fertigstellung 2020
Hanfbachschule
Neubau einer Gemeinschaftsschule mit öffentlicher Bücherei in Möglingen
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Hanfbachschule Möglingen
Im Jahr 2013 wurde von der Gemeinde Möglingen ein offener 2-phasiger Wettbewerb für einen Erweiterungsbau der Gemeinschaftschule in Möglingen ausgelobt, um mit der umfassenden Erweiterung der Hanfbachschule durch einen Schulneubau in Kooperation mit der Furtbachschule und durch Integration einer Gemeindebücherei den bestehenden Campus zu einem Bildungs-, Sport- und Kulturstandort zu entwickeln. Im Jahr 2014 konnte wir den 1.Preis erringen und wurden in Zusammenarbeit mit ClubL94 Landschaftsarchitekten mit der Planung der Objekt- und Freianlagenplanung beauftragt.
Übergeordnete Leitidee ist die Schaffung einer gemeinsamen Mitte, die sowohl innen- und aussenräumlich die umliegenden bestehenden Strukturen verbindet und zu einem identifikationsstiftenden und kommunikativen Raum für Schüler, Lehrer und Bürger werden lässt und die veränderten pädagogischen Anforderungen nicht allein durch funktionale und organisatorische Erweiterungen, sondern auch durchräumliche und gestalterische Qualitäten beantwortet.

Zum Schuljahresbeginn 2018/2019 wurde der Schulbau mit integrierter Gemeindebücherei termingerecht fertig und in Nutzung genommen. Nach Fertigstellung des Schulneubaus wird nun der bestehende, bisher genutzte Hauptbau abgerissen und die Freianlagen werden bis zum Frühjahr 2019 fertiggestellt.

Bauherr: Gemeinde Möglingen
NF : Schule mit Mensa 2.860 qm | NF: Bücherei 600qm | Bausumme gesamt 20 Mio EUR
Wettbewerb 2014 | 1.Preis | Planungsbeginn 2015 | Baubeginn 2016 | Fertigstellung 2018

Fotos: Roland Halbe | mvm+starke
Haus am See 2
Neubau eines Wochenendhauses am Staubecken in Heimbach (Eifel)
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Haus am See 2
Im Jahr 2004 wurde in der Nordeifel um die Stauseen von Rur und Urft der neue Nationalpark Nordeifel ausgerufen. Am Rande dieses Nationalparks in unmittelbarem Anschluss an den Rurstausee bildet die letzte Staustufe der Rur das Staubecken Heimbach, den See für das Haus am See 2. Das Grundstück ist am Südufer des Staubeckens gelegen, ein stark ansteigender Nordhang am Fusse des Nationalparks mit Blick auf den Meuchelberg, ein Naturschutzgebiet auf der gegenüberliegenden Seeseite. Es hat eine Grösse von ca. 1.300 qm und liegt baurechtlich im Aussenbereich. Eine Baugenehmigung für ein Wochenendhaus war lediglich aufgrund der bereits bestehenden und in den 50er Jahren begonnenen Wochenendhausbebauung in Aussicht gestellt.

Konzept
See- und Meuchelbergblick, Eichenwald und Nordhang sind die ersten Eindrücke, die es in ein „Wochenendhaus“ zu fassen gilt. Letztgenannter stellt hierbei vermeintlich die besondere, nahezu unlösbare Herausforderung dar. Liegt doch die Vermutung nahe, dass das Haus und seine zukünftigen Bewohner nur wenig von der Sonne profitieren werden. Bei genauer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass insbesondere im Winter und den Übergangszeiten durch das fehlende Laub an den Bäumen die Sonne über den Berg hinweg durch die lichten Bäume den Weg auf das Grundstück findet. Hierin ist ein wesentlicher Entwurfsgedanke und schlussendlich die Form des Hauses begründet. Glaubt der externe Betrachter, dass das Haus falsch herum positioniert ist, da sich das Haus mit der hohen, transparenten Fassade nicht dem See zuwendet, so kann man selbst in Sommermonaten und um so mehr im Winter den Effekt erfahren, wie das Haus das über den Berg scheinende Sonnenlicht einfängt. Damit der gesamte Wohnraum des kleinen Hauses von diesem Effekt profitiert , gibt es viel Transparenz und Durchsicht, quasi den visuellen Eindruck eines Einraumhauses. Positiver Nebeneffekt ist es zudem, dass aus allen Räumen beide Qualitäten der Umgebung, Eichenwaldblick und Seeblick erfahren werden können. Aus der Hanglage und der Trichterform ergibt sich nahezu selbstverständlich die innere Organisation. Das Erdgeschoss wird über eine Split-Level- Aufteilung strukturiert und in die beiden Nutzungsbereiche Wohn-Koch-Ess-Bereich und Bad-Gäste-Arbeitsbereich unterteilt. In das Obergeschoss gelangt der Bewohner über eine Treppe mit unerwartetem Blick in den Eichenwald. Hier befinden sich eine zusätzlichen Nasszelle sowie der Schlafraum, der lediglich durch eine grosse Glasscheibe abgetrennt in unmittebaren Sichtkontakt mit dem übrigen Wohnraum steht.

Erscheinungsbild
Der Baukörper, resultierend aus der Hanglage und dem Focus auf See und Eichenwald, wird als Einraum begriffen. Gleich einer Röhre verbindet er im Inneraum beide Eindrücke zugleich und wird so zum „Durchwohnraum“, der sich in der Aussenerscheinung durch die über das Dach geführte Fassadenbekleidung aus Lärchenholz und die deutlich abgesetzten Holzglaselemente manifestiert. Die Eingangstür sowie 2 Fensterschlitze nach Osten und Westen brechen das Prinzip und sind auch im Innenraum als bewusste Störung der grundlegenden Ausrichtung des Gebäudes erlebbar und werden zu besonderen Elementen ohne das Prinzip in Frage zustellen.

Konstruktion - Technik
Bodenplatte und Aussenwände sind aus Stahlbeton. Das Dach, der Innenausbau, die Decke über EG, die Fenster, die Treppen und der Bodenbelag sind Holzkonstruktionen. Das Gebäude wird natürlich belüftet und im Erdgeschoss über eine Fussbodenheizung beheizt. Für die Heizung und Warmwasserversorgung ist ein Holzpelletkessel installiert. Zusätzlich kann das Erdgeschoss mit einem Kamin geheizt werden. Die Trinkwasserversorgung wird über einen 60m-tiefen Brunnen sichergestellt.

Grundstück 1286qm / NF 107qm / BRI 476m3
Baubeginn 2016 / Fertigstellung 2017

Fotos: Bernd Nörig
Galileum Solingen
Umbau eines Gasspeichers zu einem Planetarium mit Sternwarte
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Galileum Solingen
Umbau eines bestehenden, derzeit ungenutzten Kugelgasometers im Zentrum Solingens in ein Planetarium mit Sternwarte, Ausstellungs- und Veranstaltungsbreich,Verwaltung und Werkstatt.
Der Kugelgasbehälter in Solingen-Ohligs aus dem Jahr 1956 soll samt seinem unmittelbaren Umfeld zu einem Standort für ein Mittelplanetarium mit Sternwarte und entsprechenden, ergänzenden Nutzungen umgestaltet werden. Der Kugelgasbehälter befindet sich in Nähe zum Hauptbahnhof Solingen, einem „Eingangstor“ der Region des Bergischen Städtedreiecks zur Rheinschiene und ist auch von dort bereits als weithin sichtbare Landmarke zu erkennen. Das bereits bestehende Potential als eine Art „Wahrzeichen“ der Region erkennbar zu sein, soll durch die Zuführung der neuen Nutzung ausgebaut und inhaltlich betont werden.
Planetarium : D=12m ca. 80 Sitzplätze / HNF Zubau: ca.550 qm
Wettbewerb 2011 / 1.Preis / Fertigstellung 2018
Sporthalle und Betreuungszentrum
Neubau einer Dreifeldsporthalle und eines Betreuunmgszentrums in Lauffen a.N.
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Sporthalle und Betreuungszentrum Lauffen a.N.
Für die Stadt Lauffen am Neckar wurde am Schulstandort Hölderlinstraße, der Neubau einer Dreifeld-Sporthalle sowie eines Betreuungszentrums mit Mensa/Aula realisiert. Durch die Baumassnahme wurde die Chance ergriffen den Schulstandort als Schulcampus strukturell zu stärken, indem die Gebäudestruktur dem Campusgedanken entsprechend ablesbar positioniert und gestaltet wurden, sowie der Schulhof als Forum und Campusplatz eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität erfuhr.
Städtebauliches und architektonisches Konzept
Städtebaulich wird der Schulhof als zentraler Freiraum und Mitte der Schulanlage begriffen. Die fehlende, attraktive Raumkante nach Nordosten wird durch den Neubau der Sporthalle und nach Osten durch den Neubau der Mensa ergänzt. Das bereits bei den vorhandenen Schulgebäuden bestehende Thema der Zugänge vom Schulhof als zentralen Platz wird bei den Neubauten in besonderer Weise aufgegriffen. Die Mensa/Aula als zentraler Treffpunkt und Veranstaltungsraum wird Ihrer herausge-hobenen Funktion entsprechend leicht in den Freiraum des Schulhofes gerückt und thematisch hervorgehoben. Die Heterogenität des Freiraumes soll durch eine klare Bereichsbildung die Aufenthalts-qualität des Campusplatzes steigern. Die Sportflächen werden daher durch die Neubauten abgetrennt und einem eigenen Freiraum zugeordnet. Campusplatz, Mensa, Sporthalle und Freisportflächen als ergänzende Nutzungen zu den angesiedelten Schulen werden in unmittelbaren Bezug zueinander gesetzt und bewusst durchweg ebenerdig organisiert und angeordnet.
NF Sporthalle 1.960qm / NF Betreuungszentrum 830qm / BGF gesamt 3.110qm / Baukosten 10,8 Mio. EUR
Wettbewerb 2013 / 2.Preis / Planungsbeginn 2013 / Baubeginn 2014 / Fertigstellung 2016

Hugo-Häring Auszeichnung 2017

Fotos: Bernd Nörig
STABILOcube
Neubau der Hauptverwaltung der STABILO International GmbH in Heroldsberg bei Nürnberg
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STABILOcube
Nach dem Gewinn des beschränkten Realisierungswettbewerbs im Jahr 2008 wurde mvm+starke 2011 von der Schwanhäuser Grundstückbesitzholding GmbH und Co. KG mit der Planung für ein neues Verwaltungsgebäude mit integriertem Konferenz- und Rechenzentrum als Erweiterung des Hauptsitzes für die Firmengruppe Schwan STABILO auf dem Gelände in Heroldsberg beauftragt. STABILO CUBE, der schwarze Würfel, ist als Markengebäude der bauliche Repräsentant der Firma Schwan STABILO auf dem Firmengelände in Franken. Gibt die eindeutige und gewohnte Form noch keine Rätsel auf, so sind "Farbe" und Fassadengestaltung des Würfels ungewöhnlich und massgebend für den Kontrast zur Umgebung. Wie bei einer "black box" gibt die lochkartenartig perforierte Fassade Rätsel über Inhalt und Geschossigkeit des Würfels hinter der dunklen Fassade auf. Grosszügige Öffnungen im Bereich des showrooms "Planetkonzept Würfel", des Foyers und des Konferenzzentrums geben Einblick und lassen einen andersartigen, farbigen Innenraum durchscheinen und nach aussen treten.
NF Verwaltung 2.495qm | NF Shop 140qm | NF-TF Rechenzentrum 500qm | BGF gesamt 4.600qm | Baukosten 15,9 Mio. EUR
Wettbewerb 2008 | 1.Preis | Planungsbeginn 2012 | Baubeginn März 2013 | Fertigstellung Mai 2015

Fotos: Paul Ott, Graz
Haus am See
Neubau eines Wohnhauses am Staubecken in Heimbach (Eifel)
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Haus am See
Im Jahr 2004 wurde in der Nordeifel um die Stauseen von Rur und Urft der neue Nationalpark Nordeifel ausgerufen. Am Fusse dieses Nationalparks in unmittelbarem Anschluss an den Rurstausee bildet eine letzte Staustufe der Rur das Staubecken Heimbach, den See für das Haus am See. Das Grundstück ist am Nordufer des Staubeckens gelegen, ein stark ansteigender Südhang mit Blick in die Laubwälder des Nationalparks. Es hat eine Grösse von ca. 5.500 qm, 5000 qm Eichenwald und lediglich 500 qm Bauland. Es liegt im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes aus den 70er Jahren, der für den Uferbereich ein Wochenendhausgebiet vorsieht. In direkter Nachbarschaft befindet sich das „Rote Haus“, in den 70er Jahren erbaut, scheint es auf den ersten Blick aus einer anderen Epoche zu stammen und dem Grundstück einen besonderen Reiz zu verschaffen.

Seeblick, Südhang, Eichenwald und „Rotes Haus“ sind die ersten Eindrücke, die es in ein „Wochenendhaus“ zu fassen gilt. Der Bebauungsplan mit einer Gestaltungssatzung aus den 70er Jahren zeigt die Grenzen auf. Verboten sind Eternit, Holz und Kunststoffverkleidungen. Vorgeschrieben sind Satteldach, Eingeschossigkeit und helle Fassaden. Wichtig werden Seeblick und Eichenwaldblick, beide stellen spezifische Eindrücke dar, die in einem „Durchwohnraum“ erfasst und mittels grosser Panoramaöffungen erlebbar werden. Der Raum wird durch eine Funktionsschiene mit Küche, Abstellraum und Treppe in zwei gleichgrosse Raumbereiche aufgeteilt, dem Seeblickraum und dem Eichenwaldraum. Ergänzt wird das Wohnpanorama im Untergeschoss durch Arbeits- und Abstellraum und im Obergeschoss durch Bad, Schlaf- und Gästezimmer.
HNF 130qm / Projekt 2004/2005

Holzbaupreis NRW 2006
Auszeichnung BDA Aachen "Gute Bauten 2006"
Auszeichnung Architekturpreis NRW 2007

Fotos Herbst: Thomas Koculak
SLZ Berlin
Erweiterung einer Sportschule zu einer Eliteschule des Sports sowie Neubau einer Dreifeldsporthalle
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Schul- und Leistungssportzentrum Berlin - SLZB
Umbau und Erweiterung des Schulstandortes Fritz-Lesch-Strasse zu einem Schul- und Leistungssportzentrum in Berlin Hohenschönhausen. Neben Umbauten im Bestand sollen ein Schulgebäude und ursprünglich zwei Sporthallen neu errichtet werden. Nach Kürzungen des Gesamtbudget im Jahr 2011 wurde das Programm um eine Zweifachsporthalle verringert. Desweiteren wurden die Aussensportanlagen ersatzlos gestrichen.

Schule 7.565qm | Sporthallen 3.000qm | Aussenanlagen: 14.735qm | Baukosten 28 Mio. EUR
Wettbewerb 2008 | 1.Preis | Planungsbeginn 2009 | Baubeginn November 2011 | Fertigstellung 2014

Fotos: Bernd Nörig

Nationalpark Schwarzwald
Neubau eines Besucherzentrums im Schwarzwald
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Nationalpark Schwarzwald
Es ist vorgesehen, dass am Ruhestein im Schwarzwald auf ca. 900 m Höhe, ein Besucher- und Informationszentrum mit den Schwerpunkten Umweltbildung, Besucherinformation und Besucherlenkung entstehen soll. Außerdem soll ein Teil der Nationalparkverwaltung in einem Neubau untergebracht werden.
Wettbewerb 2015, 2.Preis
im Projektteam mit Weischede, Herrmann und Partner wh-p GmbH Beratende Ingenieure , Stuttgart (Tragwerk), GBI Gackstatter Beratende Ing. GmbH, Stuttgart Pfeil & Koch Ingenieuergesellschaft GmbH & Co.KG (Technische Gebäudeausrüstung), greenbox Landschaftsarchitekten PartG, Köln (Freiraumplanung) , resd, Köln (Ausstellungsgestaltung) bearbeitet.

Haus Vollbach
Neubau eines Einfamilienhauses in Köln
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Haus Vollbach
Im Kölner Süden wurde im sogenannten "Sürther Feld" 2011 eine neues Einfamilienhausgebiet für freistehende Einfamilienhäuser erschlossen. Die Grundstücke wurden von der Stadt Köln unter der Bedingung der Erstellung eines KFW70-Wohnhauses veräussert. Zudem legte der Bebauungsplan relativ enge Restriktionen fest, wie z.B. eingeschossige Bauweise, Traufhöhe, Dachneigung etc.
Auf dieser Grundlage wurde das Haus Vollbach ohne Unterkellerung aufgrund der Nähe zum Rhein und des daraus resultierenden hohen Grundwasserstandes entwickelt. Das Erdgeschoss ist im Hauptbaukörper vornehmlich der allgemeinen Wohnnutzung (Wohnen, Kochen, Essen) vorbehalten. Zwei grosse Abstellräumen befinden sich in zwei eingeschossigen Flügelbauten (Grenzbebauung), welchen ebenfalls von Aussen zugänglich sind. Das Dachgeschoss beinhaltet 2 Schlafzimmer, Ankleideraum, Bad und ein kleines Arbeits- bzw. Gästezimmer. Ein zentraler Luftraum über dem Essbereich verbindet die beiden Geschosse räumlich miteinander .
Aufgrund der für solche Gebiete typischen dichten Bebauung, öffnet sich das Erdgeschoss ausschliesslich zum Garten. Zur Strasse ist es nahezu geschlossen und bildet mit einer markanten Auskragung den Eingangsbereich und einen überdachten PKW-Stellplatz ab.

NF 188qm | Baukosten 246.000 EUR | Planung ab 08|2011 | Fertigstellung 08|2013

Fotos: Bernd Nörig
Holzhausenschule
Umbau und Erweiterung einer Grundschule in Frankfurt a.Main
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Holzhausenschule Frankfurt a.M.
Die Holzhausenschule im Frankfurter Westend soll zu einer Schule mit pädagogischer Mittagsbetreuungausgebaut werden. Hierfür müssen auf beengten Grundstücksflächen zusätzliche Bauvolumen so positioniert werden, dass das Freiflächenangebot für die Schüler nicht beschränkt und dem denkmalgeschützten Gesamtensemble des Bestandsgebäudes Rechnung getragen wird. Um diesen Aspekten gerecht zu werden, wird ein vom Bestand losgelöster dreigeschossiger Solitärbaukörper für die Ganztagsbetreuung im Norden des Grundstücks vorgeschlagen, der den Schulhofbereich von der anschliessenden Wohnbebauung abgrenzt. Die Sporthalle wird unter das Schulhofniveau abgesenkt und schliesst an das Untergeschoss dieses Baukörpers an. Somit bleibt der zentrale Schulhof in seiner bisherigen Dimension erhalten.

NF : Schule 4.400 qm, Sporthalle 1.300qm | Bausumme gesamt 28 Mio EUR
Wettbewerb 2012 | 1.Preis | Projektstand: LP3 - Entwurf
Campe Gymnasium Holzminden
Neubau und Umbau eines vierzügigen Gymnasiums in Holzminden
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Campe Gymnasium Holzminden
Das Campe Gymnasium Holzminden hat eine weit zurückliegende Vergangenheit, die bis in das Jahr 1569 reicht. Der heutige Standort Campe I an der Wilhelmstrasse existiert bereits seit 1894 und ist in besonderer Weise historisch im Stadtzentrum von Holzminden verwurzelt. Repräsentiert wird die Vergangenheit des Campe-Gymnasiums am Standort durch das bereits 1897 errichtete Remtergebäude,welches allerdings durch zahlreiche Erweiterungen, insbesondere den naturwissenschaftlichen Trakt aus den 70er-Jahren an Präsenz und identitätsstiftender Wirkung im Stadtraum verloren hat.Der Landkreis Holzminden beabsichtigt nun, die beiden Schulstandorte Campe I und Campe II des Campe -Gymnasiums auf dem Gelände des Standortes Campe I zusammenzulegen. Bestehenden bauliche Mängel an einem Grossteil des Bestandes legen dessen Rückbau nahe und eröffnen die Chance bei einer Neustrukturierung des Standortes die historische Identität wiederzubeleben und gestärkt im Stadtbild zu verankern.
Ziel ist es einerseits das Campe-Gymnasium an der designierten Hauptadresse an der Wilhelmstrasse historisch repräsentativ erscheinen zu lassen und andererseits ein angemessenes, modernes Schulgelände mit ebenso anspruchsvollen Freibereichen entstehen zu lassen. Der Erhalt des Remtergebäudes als Urzelle des Campe-Gymnasiums am Standort Wilhelmstrasse und dessen Freistellung im Stadtgefüge ist wesentliches Merkmal für das neue Gesicht der Schule. Dem wiederhergestellten, historischen Portal des Remtergebäudes wird ein angemessener, grosszügiger Platz vorgelagert, der neue Schulhof. Nach Westen und Norden wird das Schulgelände durch einen dreigeschossigen Schulneubau eingefasst.Er umspielt den Altbau kulissenhaft und tritt an der Nordkante des Schulhofes als gleichberechtigtes Zugangsgebäude hinter dem Remtergebäude hervor. Eine Grossgrünfläche schliesst als Schulwald die Ostkante des Schulhofes und grenzt das Schulgelände von der Ernst-August-Strasseund der dort befindlichen Bebauung ab.

NF : 10.500 qm | Baukosten 22,5 Mio.EUR
Wettbewerb 2012 | 1.Preis | Projektstand: LP3 - Entwurf
Forum Lohr
Neubau einer Stadthalle und eines Hallenbades in Lohr a.Main
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Forum Lohr
Ausgehend von der Städtebaulichen Rahmenplanung zur Nordöstlichen Innenstadt mit dem Fokus auf den Teilbereich Stadthalle wird der Begriff des „Forum Lohr“
durch ein Gebäudeensemble von besonderer Charakteristik an der Kreuzung von Jahn- und Bahnhofstrasse inszeniert. Nicht nur die Funktionszusammenführung von Stadthalle und Hallenbad unter dem Begriff „Forum Lohr“, sondern auch das gestalterische Gesamtbild soll einen identitätsstiftenden Ort für Kultur und Wellness von herausragender Bedeutung im Lohrer Stadtbereich hervorrufen. Die Orientierung der Gebäude wird über den Rahmenplan bestimmt. Die Stadthalle wird, sich zur Altstadt richtend, neben dem Parkhotel positioniert, das Hallenbad wird entsprechend der unmittelbaren Nachbarschaft an das Freibad angegliedert.

Grundsätzlicher Ansatz für die bauliche Formulierung
eines besonderen Ortes mit der Bezeichnung „Forum
Lohr“ ist es, dem durchweg heterogenen, städtebaulichen Umfeld an der Jahnstrasse entgegenzuwirken und durch ein gestalterisches Gesamtbild eine eindeutige und starke Situation zu schaffen. Im Rahmen der Überarbeitung des Stadthallenentwurfs wurde daher die Gebäudeform „Kristall“ als Grundform für beide Hallengebäude entwickelt. Beide Baukörper werden auf einem gemeinsamen Sockel positioniert, welcher dem Gedanken „Forum Lohr“den eindeutigen Aussenraum verleiht und zudem für zahlreiche Synergieerwartungen
wie z.B. die gemeinsame Tiefgarage Raum bietet.

Überarbeitung bzw. Neustrukturierung des Wettbewerbentwurfes von 2004, Anpassung an das neue städtebauliche Rahmenkonzept zum "Forum Lohr" - Planung Hallenbad in ARGE mit pbr Planungsbüro Rohling AG

Bauherr: Stadt Lohr am Main
BGF Stadthalle 5.190 m2 | BGF Tiefgarage 3.300 m2 | BGF Hallenbad 5.075 m2 | Gesamtkosten (netto) 31,5 Mio. EUR
Baukosten (netto): Stadthalle 11,875 Mio. EUR | Hallenbad 10,667 Mio. EUR | Tiefgarage 2,189 Mio. EUR | Aussenanlagen 1,530 Mio. EUR
Schulzentrum Holzkirchen
Neubau einer Grundschule und Realschule sowie einer Dreifeldsporthalle
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Schulzentrum Holzkirchen
Neubau einer Grund- und Realschule mit Hort, Mensa,Mehrzwecksaal und Dreifachsporthalle in Holzkirchen.
Die Idee des Schulbaus entwickelt sich aus der Aufnahme, Verstärkung und Transformation der Qualitäten des Ortes.Die Weitläufigkeit der Wiese wird Thema des Daches und bleibt als ökologischer Wert erhalten.In Anlehnung an die ortstypische Holzverkleidung der Gebäudeobergeschosse erhalten die „Klassenhäuser“ eine Fassade aus vertikaler Holzlattung. Das gläserne Erdgeschoss bildet den Sockel. Das Erdgeschoss der Schulen wird von Westen her ebenerdig erschlossen, liegt jedoch durch den Geländeverlauf eine Ebene tiefer als die östlich anschliessende Wohnbebauung, die sich somit auf dem gleichen Niveau wie die Klassenhäuser befindet. Orthogonal zu der Schulstrasse schliessen die Sportplätze in direktem Bezug zur Sporthalle an. Grundschule, Sporthalle und Realschule reihen sich entlang der Durchwegung des Grundstückes von Nord-Osten nach Süd-Westen. Von der äusserenSchulstrasse werden die Schulen und die Sporthalle erschlossen. Die innere Schulstrasse erschliesst die Klassenräume auf dem Wiesendach und bildet eine geschützte Verbindung der 3 verschiedenen Nutzungen. In den Flügeln, die die Schulhöfe eingrenzen, befinden dich die Fachräume der Schulen, bzw. die Sporthalle (ein Geschoss versenkt).
BGF 13.200 qm / BRI 23.329m3 / HNF 7978qm / Baukosten 23,5 Mio. EUR
1. Preis - Wettbewerb 2002 / Fertigstellung BA1 2005, BA2 2007, BA3 2009 ,LP 1-5 +künstl. ObBauleit.

Sonja Starke mit Ralph Röwekamp
als rheinpark architekten

3 Hof Haus Köln
Umbau einer Hinterhof-Gewerbefläche in Köln
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3 Hof Haus Köln
Die vorliegende Bauaufgabe bestand darin,eine in der Kölner Südstadt im Hinterhofbereich liegende alte Lagerhalle einer Tierfuttergrosshandlung in Loftbüround Atelierflächen umzuwandeln und hier durch hochwertigere Nutzflächen zu erhalten.
Das Konzept sieht eine Erhaltung der vorhandenen Stahlbetonsklettstruktur vor.Durch das Ausschneiden dreier Innenhöfe werden die vorhandenen großen Flächen bis in das bisher unbelichtete Untergeschoss neugegliedert, belichtet und natürlich belüftet. Es entstehen vier differenzierte, schaltbare Loftflächen, die durch ihre Aufteilung sowohl für Wohnzwecke, als auch als Atelierflächen genutzt werden können.
Die Fassaden der Schnittstellen werden durchgehend in Holzelementbauweise erstellt. Sie stehen so im materielle Kontrast zur sonst trist wirkenden Bebauung des umgebenden Blockinnenbereiches und leisten einen wesentlichen Beitrag zur neuen Identität und Adressbildung der Anlage.

Bauherr:Dr.Welte | HNF:800qm | Bausumme:ca.0,75Mio.EUR | Leistunsphasen1-8
mit Frank Hausmann | Bearbeitung unter hausmann+müller architekten
N-Ergie Zentrum Nürnberg
Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit Kundenzentrum und Ausstellung in Nürnberg
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N-Ergie Zentrum Nürnberg
Das Gebäude der N-ergie, vormals EWAG, am inneren Altstadtring von Nürnberg gelegen, ist eine Kombination von Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude. Im Mittelpunkt steht das neue Kundenzentrum des Nürnberger Energieversorgers, der N-ergie, mit der von uns konzipierten Ausstellung „Haus im Haus“, einer Darstellung aller möglichen und nötigen haustechnischen Anlagen eines Wohnhauses.
Die städtebauliche Situation der Blockrandbebauung und der Wunsch nach einem offenen Haus waren die Grundfragen für die Entwicklung des Baukörpers. Dabei stand im Vordergrund die Verknüpfung von Innen- und Außenräumen und die damit verbundene Wiederbelebung des Blockinnenbereiches. Zwei Themenhöfe, der Wasserhof und der Grünhof, bilden die internen Freiräume und lassen vielfältige Blickbeziehungen zu. Der Steg über die südliche Fürther Strasse bildet die direkte Anbindung des neuen Gebäudes an die bestehenden Verwaltungsbereiche der N-ergie und den Anschluss an die neue Kantine. Mit einer Lichtinstallation nach der Konzeption unseres Büros versehen, wird der Steg nachts in einen gleichmässig blauschimmernden Lichtkörper verwandelt, so dass der Steg zu einem markanten stadträumlichen Element und neuen Erkennungszeichen der N-ergie im Stadtraum der Südlichen Fürther Strasse wird.

Bauherr: N-ergie, Nürnberg | NF 6.000 m2 | BRI 38.000 m3 | Bauherr: N-ergie, Nürnberg | Baukosten netto (KG200-700): 15,5 Mio. EUR
Wettbewerb 1998, 1.Preis | Planungsbeginn 09.1998 | Baubeginn 1999 | Fertigstellung 2000
mit Frank Hausmann | Bearbeitung unter hausmann+müller architekten

Auszeichung „Gute Bauten Franken“ 2002
Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2004
Kreishaus Euskirchen
Erweiterung der Kreisverwaltung Euskirchen
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Kreishaus Euskirchen
Mit der Kreishauserweiterung in Euskirchen sollen externe Verwaltungsstellen in Euskirchen und in anderen Gemeinden des Kreises an einem Ort gebündelt werden, um einen effizienteren und kostengünstigeren Verwaltungsablauf gewährleisten zu können. Hierfür musste für das bestehende Kreishaus, einem „Schürmann-Bau“aus den 70er-Jahren,welcher sich als markanter Terrrassenbau am Rande Euskirchens in der Zülpicher Börde abzeichnet,ein Erweiterungsbau konzipiert werden.

Ziel war es hierbei, dem bestehenden Gebäude einen angemessenen Baukörper mit eigener Identitätin in gebotenem Abstand zur Seite zu stellen, welcher durch seine schwarzen Fensterbänder die horizontale Thematik des Terrassenbaus neu interpretiert. Verbunden werden die Gebäude über ein Kopplungsstück, welches die Erschliessungsbereiche der beiden Gebäude zu einer erlebbaren „Bürgermagistrale“ schlüssig verknüpft. Die Eigenständigkeit und spezifische Qualität des neuen Baukörpers wird durch den grosszügigen zweiten Eingang und den anschliessenden, baumbesetzten Steinhof auf besondere Weise unterstützt.

Bauherr: KreisEuskirchen | Gutachten 2001,1.Preis Realisierung 2001-2004
Erweiterung Kreishaus HNF3.700qm | Baukosten | 8,0Mio.EUR
Umbau Strassenverkehrsamt | HNF2.000qm | Baukosten | 1,1Mio.EUR
mit Frank Hausmann | Bearbeitung unter hausmann+müller architekten

Fotos: Jörg Hempel, Aachen
Natur Breitegger
Neubau eines Betriebshofes für einen Gartenbaubetrieb
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Betriebshof Natur Breitegger GmbH
In Kall, in der Nordeifel liegt der Neubau des Betriebshofes für den Gartenbaubetrieb „Natur Breitegger GmbH“. Aufgabe war es in einem neuen Gewerbegebiet einen Betriebshof mit einer Werk- und Lagerhalle, einen eigenen Bürobereich und einen Mustergarten zu planen.

Die vorgefundene Situation eines leicht aber stetig ansteigenden Geländes wird dahingehend strukturiert, zwei Bereiche,einen tiefliegenden,in das Gelände eingeschnittenen Betriebshof und einen um ein Geschoss höher liegenden Mustergarten zu definieren, deren vermittelndes Glied der Hallenneubau darstellt. So wird das Betriebshofniveau in der Werkhalle und das Mustergartenniveau im Büro- und Besucherbereich übernommen und eine Differenzierung der Funktionsbereiche erreicht. Die differenzierte Betrachtung der Funktionsbereiche wird in dem kompakt erscheinenden Gebäudevolumen fortgeführt.Die Büro-und Personalbox als„Haus im Haus“-lösung ist in die Werk- und Lagerhalle mit einfacher Stahlkonstruktion und simpler Stahlblechhülle eingestellt und zeigt sich in der Westfassade in Form des durch die Hülle der Halle gesteckten Kastenfensterbandes.

Bauherr: Mike Breitegger | HNF:1.300qm | Bausumme:ca.1,1Mio.EUR | Leistunsphasen1-8
mit Frank Hausmann | Bearbeitung unter hausmann+müller architekten

Auszeichnung “Gute Bauten 2001” des BDA Rhein-Sieg
Johanniter Carree Bonn
Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Bonn